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20.02.2003, 12:10 Uhr
Sara
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Hallo Ihr, ja, den Trimmstein gibt es von EHASO und auch im Pferdezubehör als "Borstelblock" oder so. Es ist gut gleich mehrere zu bestellen, da es sich um zimlich weiches Material (Lavastein oder so) handelt, das sich abnutzt. Die schwarzen Krümel bekommt man ganz einfach mit einer Naturhaarbürste aus dem Fell, bzw. geht nach dem Trimmen mal ausgiebig spazieren, tut dem Hund nach dem Stillstehen ohnehin gut, nach paarmal Schütteln und Rumtoben des Hundes verschwinden sie auch von allein. Tobi, Du kannst auch die Beine damit machen, dabei aber nicht aufdrücken, mehrfach überstreifen mit und gegen den Strich im Wechsel beseitigt das Gröbste, die Feinheiten kannst Du noch mit den Fingerspitzen machen. Ich benutze den Trimmstein seit einigen Jahren fast ausschließlich. Habe auch eine ganze Sammlung Trimmmesser in sämtlichen Ausführungen, aber die langweiligen sich zu Tode, liegen nur noch in ihrer Kiste. Allerdings kann jeder ausprobieren was ihm persönlich besser liegt. Alle "Ecken" und empfindlichen Stellen am Hund, die man mit dem Trimmstein nicht gut erreicht, zupfe ich mit den Fingern aus. Z.B. zwischen den Zehen, um die Augen usw. Jedenfalls haben alle Hunde auch nach jahrelanger Anwendung des Trimmsteines eine hervorragende Haarqualität. Besonders sichtbar auch bei unserem Borderterrier, bei dem sich Pflegefehler besonders schnell an schlechten Farben rächen (bei Weiß fällt`s nicht ganz so krass auf). Ich benutze den Trimmstein allerdings nicht dauernd, sondern lasse das Fell reifen und zupfe das Gereifte aus, zwischendurch wird nur gekämmt und gebürstet. Nach dem ersten Abtrimmen pendelt sich ein sehr guter Rhytmus ein, d.h. wenn das Haar gereift ist, ist das neue schon wieder ganz gut geschlossen, so dass der Hund auch nach dem Trimmen nicht "nackt" ist, zumindest in den meisten Fällen nicht. Bei mir ersetzt der Trimmstein also voll das Messer, in England trimme ich allein damit und mit den Fingern pro Tag 5-6 Hunde am Stück (dann brauchen meine Finger Pause ) Sara |